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Deutsche Firma mit Mitarbeitern in Österreich – Lohnabrechnung, die hält
Sie sind ein deutsches Unternehmen mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter, die in Österreich wohnen und von hier aus arbeiten – im Homeoffice oder remote? Dann gelten für diese Person in der Regel österreichische Regeln bei Sozialversicherung und Lohnsteuer. Wir richten die korrekte österreichische Lohnverrechnung ein und führen sie laufend – sauber, fristgerecht und ohne böse Überraschungen.
Wann Sie in Österreich abrechnen müssen
Sobald ein Mitarbeiter seinen Wohnsitz und gewöhnlichen Arbeitsort in Österreich hat, ist meist österreichisches Sozialversicherungsrecht anwendbar – unabhängig davon, dass der Arbeitgeber in Deutschland sitzt. Das bedeutet in der Regel: Anmeldung bei der österreichischen Sozialversicherung (ÖGK), laufende Beitragsabrechnung und österreichische Lohnsteuer für die in Österreich geleisteten Arbeitstage. Kurz: Ihr Mitarbeiter arbeitet in Österreich – also wird (zumindest anteilig) nach österreichischen Regeln abgerechnet. Wir klären für Ihren konkreten Fall, was genau gilt.
Die drei Stolperfallen, die es teuer machen
1. Sozialversicherung: Wer in Österreich wohnt und arbeitet, ist hier sozialversichert (ÖGK) – auch bei deutschem Arbeitgeber.
2. Lohnsteuer: Ähnliches gilt bei der Lohnsteuer - auch hier ist das österreichische Finanzamt zuständig, wenn der Mitarbeiter hier wohnt und arbeitet. Der deutsche Arbeitgeber macht hier keinen Unterschied.
3. Betriebsstätten-Risiko: Ein dauerhaftes Homeoffice in Österreich kann – je nach Ausgestaltung – eine steuerliche Betriebsstätte des deutschen Unternehmens begründen. Das gehört vorab geprüft, nicht im Nachhinein repariert.
Das übernehmen wir für Sie
- Prüfung des konkreten Falls (SV-Zuständigkeit, Lohnsteuer, Betriebsstätten-Risiko)
- An- und Abmeldung bei der österreichischen Sozialversicherung
- Ggf. Beantragung/Abwicklung von A1 und ZS-QU1
- Laufende monatliche Lohnverrechnung nach österreichischem Recht
- Lohnzettel, Bankdatei (ELBA), Buchungs- und Auszahlungsjournal
- Laufende Beratung zu Änderungen (Arbeitstage, Umzug, Vertrag)
So läuft die Zusammenarbeit
1. Kostenloses Erstgespräch – wir klären Ihren Fall und den Aufwand.
2. Setup – Anmeldungen, Bescheinigungen, Stammdaten.
3. Monatliche Abrechnung – Sie liefern Änderungen, wir rechnen ab (rund 5 Werktage vor Monatsende). Sie tätigen nur die Überweisungen.
Sie wollen es richtig machen – ohne sich durch österreichisches SV- und Steuerrecht zu kämpfen?
Wir übernehmen die Lohnabrechnung für Ihre Mitarbeiter in Österreich, sauber und fristgerecht.
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FAQs: Deutsche Firma - Mitarbeiter in Österreich
Muss ich als deutsche Firma meinen Mitarbeiter in Österreich anmelden?
In der Regel ja, wenn der Mitarbeiter in Österreich wohnt und arbeitet und damit der österreichischen Sozialversicherung unterliegt. Die Anmeldung erfolgt bei der ÖGK. Wir übernehmen das.
Was ist die A1-Bescheinigung und brauche ich sie?
Die A1 dokumentiert, welches Land für die Sozialversicherung zuständig ist. Sie ist wichtig, um Doppelverbeitragung zu vermeiden. Wir kümmern uns um die Beantragung.
Entsteht durch das Homeoffice eine Betriebsstätte in Österreich?
Möglich – je nach Ausgestaltung des Homeoffice. Das prüfen wir vorab, damit es keine bösen Überraschungen bei der Steuer gibt.
Was kostet das?
Die laufende Lohnverrechnung beginnt bei 15 € pro Abrechnung. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Für wen ist dieses Angebot – und für wen nicht?
Diese Seite richtet sich an Mitarbeitende mit Wohnsitz und Tätigkeit in Österreich, deren Arbeitgeber in Deutschland sitzt. Echte Grenzgänger oder Split-Fälle, bei denen ein wesentlicher Teil der Arbeit in Deutschland geleistet wird, sind komplexer (zwei Steuer- und SV-Systeme) – die prüfen wir individuell und binden bei Bedarf einen deutschen Steuer-/Payroll-Partner ein.
